ANWENDUNGSGEBIETE
Schmerztherapie    im Rahmen der Naturheilkunde
Die Schröpfkopfbehandlung ist Jahrtausende alt und gehört zu den Ableitungs- und Ausleitungs- verfahren. Hierbei werden Schröpfgläser (unter Vakkum stehend) auf die Haut gesetzt, so dass eine Sogwirkung auf das darunter liegende Gewebe entsteht. Das Schröpfen wirkt aber nicht nur lokal (auf das darunterliegende Gewebe), sondern auch segmental und über kutiviszerale Reflexe auf die inneren Organe. Die Durchblutung wird verbessert und der Stoffwechsel angeregt, was zu einem Abtransport von Schlackenstoffen aus dem Gewebe führt. Muskelverspannungen und Myogelosen (Verhärtungen in der Muskulatur) werden beseitigt, Érkrankungen unterschiedlicher Organsysteme können behandelt werden.
Die METHODE und BEHANDLUNG
• Erkrankungen des Bewegungsapparates z. B. Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, Osteoporoseschmerzen • HNO-Erkrankungen • Erkrankungen der Atemwege z. B. Asthma bronchiale/akute und chronische Bronchitis, Sinusitis • Erkrankungen des Verdauungsapparates • Schwächezustände (Hypotonie, chronische Müdigkeit) u. v. m.
Chronische Schmerzzustände beeinträchtigen die Lebensqualität eines Menschen massiv, zermür- ben und können zur Perspektivlosigkeit führen. Starke Schmerzmittel werden teilweise über sehr lange Zeit eingenommen, was Nebenwirkungen verursacht oder Schmerzen sogar fördern kann (sog. Schmerzmittel-Kopfschmerz = Analgetika- Kopfschmerz). Die Naturheilkunde bietet eine Reihe von Behandlungsmethoden an, durch die Schmerzintensität und Medikamentenverbrauch reduziert werden können. Dazu gehören die Homöopathie , Phytotherapie und diverse Entspannungtechniken . Aber auch die Schröpfkopftherapie und -Massage, die Reflexzonenmassagen der Füße und Hände, Akupressur und Akupunktur können Beschwerden mindern.
Schröpfkopftherapie
Bei der Schröpfkopfmassage wird der zuvor mit Salbe oder Öl eingeriebene Rücken mit dem Glas unter Sogwirkung massiert.
SCHRÖPFKOPFMASSAGE
Vor Einleitung einer naturheilkundlichen Schmerztherapie muss die Ursache der Schmerzen gesucht und eine ernsthafte Erkrankung schulmedizinisch ausgeschlossen werden (z. B. durch MRT, Röntgen). Darüber hinaus ist es mir wichtig, in einem Beratungsgespräch mit Ihnen heraus zu finden, ob es so gegannte “schmerzverstärkende Faktoren” gibt (z. B. Ängste, Sorgen, Einsamkeit) sowie auch Aktivitäten und Dinge, die Ihr Schmerzempfinden lindern (z. B. Hobbys wie Musik und Malen). Auch können im Gespräch Möglichkeiten einer Ernährungsumstellung erörtert werden. Eine Umstellung auf basenreiche Kost kann hilfreich sein, da ein saurer ph-Wert im Gewebe Schmerzen fördert.
© Praxis für Naturheilkunde - Antje Zunk und Helga Dettmer
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